Wir präsentieren voller Stolz....


Liebe Freunde des World Sports Festivals!

 

Eine lange Wintersaison hat begonnen, in der wir uns für das kommende Jahr bestens rüsten können. Um sich über die Monate dauerhaft zu motivieren und das manchmal mühsame Training in Kauf zu nehmen, ist es wichtig, attraktive Ziele zu setzen, für die es sich lohnt, Entbehrungen in Kauf zu nehmen. Gerade bei jungen Athletinnen und Athleten ist es wichtig, greifbare Perspektiven anzubieten, auf die sie fokussiert hinarbeiten können.

 

Das Schwimmturnier des WSF ist in der glücklichen Lage, Ihnen bereits jetzt einen solchen Motivator anbieten zu können: die Schweizer Nachwuchsschmiede des SC ROMANSHORN hat ihr Kommen zugesichert!

 

Nutzen Sie die Gelegenheit und bieten Ihrem Team die Möglichkeit, gegen eine Profimannschaft anzutreten oder auch nur zuzusehen, um ein paar Tipps für das eigene Training mitzunehmen!

 

SC Romanshorn - Interview mit Trainerin Gerber


 

1. Der Schwimmsport in Österreich hat in den letzten zehn Jahren einen Boom erlebt. Welchen Stellenwert hat er momentan in der Schweiz?

 

Auch in der Schweiz ist der Schwimmsport in Aufwind, was wahrscheinlich auch mit guten Leistungen von Topathleten wie Dominik Meichtry, Flori Lang und auch Swann Oberson zusammenhängt. Trotzdem ist Schwimmen in der Schweiz immer noch eine Randsportart.

 

 

 

 

2. In Ihrem Verein, den SC Romanshorn, ist eine Schwimmschule integriert. Ab welchem Alter macht es Sinn, einem Kind das Schwimmen zu lernen?

 

In unserer Schwimmschule bieten wir einen Eltern-Kind-Kurs an (ab ca. 2 Jahren), dies ist aber reine Wassergewöhnung und Freude und Spaß im Wasser. Für Kurse, die Kinder alleine absolvieren (Testreihe) müssen die Kinder bei uns ein Mindestalter von 4,5 Jahren haben. Wir sind der Meinung, dass Kinder vorher noch nicht reif genung sind, die Übungen richtig zu verstehen und die Grundlagen richtig zu erlernen. So beginnen die meisten Kinder bei und mit den Anfängerkursen mit ca. 5 Jahren.

 

3. Wie viele Kilometer schwimmt ein jugendlicher Leistungssportler jährlich, um eine Chance zu haben, an der Spitze dabei zu sein?

 

Unser Leistungsschwimmer Bastian Narr (15), der ja auch bei euch schon einige Goldmedaillen gewonnen hat, absolviert ca. 7 Trainingseinheiten pro Woche à ca. 5km. Dazu kommen Trainingslager mit mehr km. Das ergibt ca. 1800km pro Jahr. In der Schweiz ist es sehr schwer, einen trainingsintensiven Sport wie Schwimmen mit dem Schule zu koordinieren.

 

4. Beginnen mehr Mädchen oder Burschen mit dem Schwimmsport - gab es in den letzten Jahren Veränderungen?

 

In unserer Region und unserem Verein waren es immer mehr Mädchen. Grad bei den kleinen Jungs ist Fußball und Eishockey viel cooler. In den letzen Jahren haben wir in unserem Verein aber immer mehr ganz junge Knaben, die bei uns mitmachen. Auch der von uns ausgeschriebene polysportive Kidskurs (Schwimmen und viele andere Sportarten) wir von mehr Knaben besucht. Bei meiner Sharksgruppe haben wir aber auf 15 Mädchen nur 5 Jungs. Aber wir freuen uns, dass beim Nachwuchs viele männliche Talente in den Startlöchern stehen.

 

5. Beim WSF treten Sportlerinnen und Sportler unterschiedlichster Leistungsklassen an. Gibt es im Jugendschwimmsport viele derartige Events, bei denen auch der Breitensport eine gewichtige Rolle spielt?

 

Ich denke, das macht das WSF aus. Bei uns gibt es nur wenige Wettkämpfe, bei denen das Teilnehmerfeld so durchmischt ist. Es gibt Anlässe mit Limits für die guten Schwimmer, und dann gibt es wiederum viele Anlässe für den Breitensport, bei denen die besseren Schwimmer nicht unbedingt erwünscht sind. Wir besuchen mit unseren Schwimmern aber gerne Wettkämpfe bei denen wir mit allen zusammen gehen können, wir haben uns da auch für ein paar Wettkämpfe in der Schweiz und in Deutschland sowie auch in Tirol entschieden, die wir seit Jahren im Programm haben. Für uns ist Teamgeist etwas vom Wichtigsten, auch in einer Einzelsportart wie Schwimmen. Das Training macht doch eindeutig mehr Spaß, wenn man die Freunde wiedersieht und die Wettkämpfe, wenn man sich gegenseitig anfeuern kann.